Persönlichkeitsentwicklung/Psychologie
Kurse (4)
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Mehr Verbindung im Leben
Glückliche Beziehungen sind für jeden Menschen möglich – auch dann, wenn sich Nähe im Alltag manchmal schwer anfühlt oder gerade weniger präsent ist.
Viele Menschen wünschen sich erfüllende Beziehungen und mehr Verbundenheit. Dabei spielen oft innere Schutzmechanismen eine Rolle, die unbewusst Distanz schaffen. Wenn wir diese besser verstehen, können wir neue Wege entdecken, um Nähe zuzulassen und Beziehungen aktiv zu gestalten.
In diesem vierwöchigen Kurs beschäftigen Sie sich damit, Einsamkeit besser zu verstehen, den eigenen Selbstwert zu stärken und neue Wege im Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln. Die Teilnehmenden erhalten Impulse, praktische Übungen und Raum für Reflexion, um Schritt für Schritt mehr Verbindung zu sich selbst und zu anderen aufzubauen.
Der Kurs findet in Kooperation mit der Koordinationsstelle für Psychartrie statt
Für Sie kostenlos dank Förderung aus den Mitteln der politischen Bildung!
Deeskalation im digitalen Alltag
Digitale Kommunikation ist schnell – und konfliktanfällig. Eine unbedachte E-Mail, ein missverständlicher Chat oder ein emotionaler Kommentar in sozialen Medien können Situationen unnötig eskalieren lassen. In diesem kurzweiligen Vortrag erfahren Sie, warum es online häufiger zu Missverständnissen kommt und wie Sie auch in schwierigen Situationen ruhig, klar und wertschätzend reagieren können. Sie lernen typische Eskalationsmuster kennen und erhalten konkrete Strategien sowie Formulierungshilfen für die eigene souveräne digitale Kommunikation – beruflich wie privat. Für alle, die im digitalen Alltag gelassener und professioneller kommunizieren möchten.
Der Referent ist Mediator und Trainer für Konfliktmanagement.
Dieser Kurs ist dank der Förderung durch das DigiNetz bzw. MASTD für Sie kostenlos.
Mit mir nicht!
In diesem Intensivkurs lernen Frauen und junge Mädchen ab 16 Jahren, wie sie Bedrohungssituationen im Alltag frühzeitig erkennen und entschlossen handeln.
Ziel ist es, die eigene Handlungsfähigkeit unter Stress zu erhalten und die Rolle des "Opfers" aktiv zu verlassen.
Die Schwerpunkte im Überblick:
Prävention & Wahrnehmung: Gefahrensituationen rechtzeitig einschätzen und durch sicheres Auftreten (Körpersprache) vermeiden.
Verbale Selbstbehauptung: Grenzen setzen durch den gezielten Einsatz von Stimme und Mimik.
Einfache Verteidigungstechniken: Erlernen von intuitiven Bewegungsabläufen, die keine sportlichen Vorkenntnisse erfordern. Fokus auf Befreiungsgriffe und effektive Abwehr gegen körperlich überlegene Angreifer.
Auch untrainierte oder körperlich beeinträchtigte Frauen können gerne teilnehmen.
Der Spaß wird erfahrungsgemäß nicht zu kurz kommen.
Es kann in bequemer Alltags- oder Sportkleidung trainiert werden. Hallenturnschuhe (saubere Sohle)
Ausreichend Getränke und ein kleiner Snack für die Pause mitbringen.
Dieser Kurs wird gefördert durch das Land Rheinland-Pfalz - Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung.
In Kooperation mit dem Mayener Forum gGesB.
Erschöpfung, die von Erholung nicht weggeht
Das Wochenende war frei. Sie sind früher ins Bett gegangen, Sie haben sich nichts vorgenommen, und am Montag sind Sie genauso müde wie vorher.
Ich habe das lange für ein Mengenproblem gehalten. Ich dachte, weniger arbeiten wäre die Lösung. Es war nicht die Lösung.
An diesem Abend sehen wir uns die Erschöpfung genauer an, und zwar von der anderen Seite: nicht als das Problem, sondern als das Zeichen. Die Erschöpfung ist das Symptom. Was sie verursacht, liegt meist darunter, in einem Muster, das irgendwann sinnvoll war und seitdem einfach weiterläuft.
Solche Muster haben oft früh gelernt, Sicherheit über Erholung zu stellen. Wenn so etwas anspringt, fragt es Sie nicht um Erlaubnis, und dagegen kommt ein Vorsatz nicht an. Deshalb laufen guter Rat und ein freies Wochenende an dieser Stelle vorbei.
Wir sehen uns an, welche Muster dahinterliegen können und woran man sie bei sich erkennt. Und dann geht es weiter, denn Verstehen ist nicht das Ziel. Ein eingeübtes Muster ändert sich nicht durch Einsicht, sondern durch Erfahrung.
Deshalb bleibt es an diesem Abend nicht beim Zuhören. Am Ende liegen Sie etwa 25 Minuten in einer geführten Selbsthypnose und können einmal selbst erleben, wie ruhig ein Körper werden kann. Für viele ist das die erste konkrete Erfahrung davon, wie es sich auch anfühlen könnte. Sie schlafen dabei nicht, Sie bleiben ansprechbar, und aufhören können Sie jederzeit. Danach bekommen Sie einen kleinen Anker mit, den Sie zu Hause weiter nutzen können.
Eines sage ich lieber vorher als hinterher: Auflösen wird dieser Abend das Muster nicht. Das ist Arbeit für einen anderen Rahmen. Er zeigt Ihnen, was da läuft, und gibt Ihnen eine eigene Erfahrung davon, wie sich ein anderer Zustand anfühlen kann.
Hypnose ist keine Notfallmedizin. Bei akuten psychotischen Zuständen, bei akuter Suizidalität und bei schwerer Instabilität ohne therapeutische Begleitung ist sie nicht geeignet. Stabilität geht immer vor Methode. Die Veranstaltung dient der Information und Selbsterfahrung und ersetzt keine individuelle medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
Der Abend ist offen für alle und braucht keine Vorkenntnisse. Besonders angesprochen sind Frauen, die viel Verantwortung tragen und bei denen sich andere darauf verlassen, dass sie funktionieren.
Bitte mitbringen: worauf Sie bequem liegen können, eine Matte oder eine Decke, gern auch ein Kissen. In der geführten Selbsthypnose liegen Sie etwa 25 Minuten ruhig, bewegen dürfen Sie sich dabei jederzeit. Wer lieber sitzt, kann das natürlich auch. Platz ist im Raum vorhanden.